Freitag, 23. Juli 2010

Rudern

Jaja, lange nichts, denn wer arbeitet, hat keine Zeit zum Bloggen … der Probetext zu Projekt J ist raus, liegt bei den Verlagen, und ich schreibe einfach weiter. Die Handlung verfeinert sich und teilt sich jetzt in drei größere Blöcke mit verschiedenen Schauplätzen auf, und ich sehe zu, wie beim Schreiben die Skizze in meinem Kopf sich mit Farbe füllt. Ich versuche zu denken wie ein Maler oder Komponist, es gibt Zusammenballungen von Aktion, dann wieder eine Lockerung, Entspannung, von dunkel nach hell und wieder zurück, wie eine Pendelbewegung. Ich muss ein bisschen der Versuchung widerstehen, die Handlung aufzureißen, zu zerhacken – da kommt sie wieder, die Lust am Experiment. Wieviel kann ich wegschneiden von einer Geschichte, ohne sie unkenntlich zu machen? Aber es geht hier um Fantasy bzw. Phantastische Literatur für Jugendliche, darum werde ich mich am Riemen reißen und mir das für mein nächstes "Erwachsenen"-Projekt aufheben.
Seite 120, so ungefähr, übrigens. 5000 Zeichen am Tag, langsam und gleichmäßig, so wie beim Rudern.